Beraten
KI-Strategie entwickeln: Von der Ideenliste zur belastbaren Reihenfolge.
Die meisten Unternehmen haben keine zu kleine Ideenliste, sondern eine zu große. Wir schneiden sie auf das zu, was sich rechnet, und legen die Reihenfolge fest.
KI-Vorhaben scheitern selten an fehlenden Ideen. Sie scheitern daran, dass alle Ideen gleich wichtig aussehen und niemand die Verantwortung für die Reihenfolge übernimmt.
Was gehört zu einer KI-Strategie?
Eine KI-Strategie beantwortet drei Fragen: Wo lohnt sich KI in Ihrem Unternehmen, in welcher Reihenfolge gehen Sie es an, und was brauchen Sie dafür? Sie ist kein Foliensatz über Trends, sondern eine Entscheidungsgrundlage für die Geschäftsführung.
Am Anfang steht eine Bestandsaufnahme von Abläufen, Daten, Systemen und Kompetenzen. Daraus entsteht eine Liste möglicher Anwendungsfälle mit Aufwand und Wirkung. Am Ende stehen eine Roadmap mit Zuständigkeiten und die Klärung, welche Pflichten aus Datenschutz und KI-Verordnung die einzelnen Vorhaben auslösen.
Wie findet und priorisiert man KI-Use-Cases?
Nicht vom Werkzeug her, sondern von den Abläufen. Wir sprechen nicht nur mit der Geschäftsführung, sondern mit denen, die die Arbeit machen. Dort zeigt sich, wo Handarbeit steckt, die KI abnehmen kann.
Jeder Anwendungsfall bekommt eine Einschätzung zu Wirkung und Aufwand. Wirkung heißt: gesparte Zeit, bessere Qualität, weniger Nacharbeit. Aufwand heißt: Daten, Anbindung, Schulung und Compliance. Oben landen Fälle, die oft vorkommen, spürbar entlasten und sich mit vertretbarem Aufwand umsetzen lassen.
Wann diese Leistung passt.
Passt, wenn
- Sie haben mehrere KI-Ideen und keine Entscheidungsgrundlage.
- Die Geschäftsführung will eine Zahl sehen, bevor investiert wird.
- Ein erster Pilot lief, ohne dass daraus etwas folgte.
Passt nicht, wenn
- Sie suchen eine Machbarkeitsstudie für ein einzelnes, bereits entschiedenes Projekt.
- Sie brauchen ausschließlich Umsetzung. Dann ist die KI-Implementierung der richtige Einstieg.
So gehen wir vor.
- 1Bestandsaufnahme: Abläufe, Daten, Systeme, KompetenzenWir sehen uns an, wie bei Ihnen gearbeitet wird, und sprechen mit den Fachbereichen.
- 2Use Cases sammeln und nach Aufwand und Wirkung bewertenAuch die Ideen, die sich nicht lohnen, stehen mit Begründung auf der Liste.
- 3Priorisierung mit der GeschäftsführungSie legen fest, was zuerst kommt, was warten kann und was entfällt.
- 4Roadmap und EntscheidungsvorlageReihenfolge, Zuständigkeiten und Voraussetzungen, so aufbereitet, dass Sie über Budget und Start entscheiden können.
Was danach vorliegt.
- Ein priorisiertes Use-Case-Portfolio mit Einschätzung von Aufwand und Wirkung.
- Eine Roadmap mit Reihenfolge, Verantwortlichkeiten und Voraussetzungen.
- Eine Entscheidungsvorlage, die Sie in der Geschäftsführung vorlegen können.
Der Umfang hängt an der Unternehmensgröße und an der Zahl der betrachteten Bereiche.
Häufige Fragen.
Ihre Frage ist nicht dabei? Stellen Sie sie direkt im Erstgespräch.
Brauchen wir für eine KI-Strategie saubere Daten?
Nicht als Voraussetzung. Viele sinnvolle Anwendungsfälle, etwa Texte entwerfen, Dokumente zusammenfassen oder internes Wissen durchsuchen, kommen mit den Unterlagen aus, die es ohnehin gibt. Wo ein Use Case bessere Daten braucht, steht das in der Bewertung: als Aufwand und als Voraussetzung in der Roadmap. So sehen Sie früh, welche Datenarbeit sich lohnt und welche nicht.
Was, wenn die Strategie ergibt, dass sich nichts rechnet?
Dann sagen wir Ihnen das. Auch das ist ein Ergebnis: Sie sparen sich ein Projekt, das nichts gebracht hätte, und wissen, unter welchen Bedingungen sich die Frage neu stellt. Eine Strategie ist dafür da, Ideen zu prüfen, nicht, sie zu bestätigen. Wenn KI nicht der richtige Weg ist, ist das die nützlichste Auskunft, die Sie bekommen können.
Setzen Sie die Roadmap auch um?
Ja, wenn Sie das möchten. Die Strategie ist die erste Phase unseres sechsmonatigen Programms. Danach folgen Compliance, ein Pilot in Ihren echten Abläufen und die Schulung Ihrer Teams. Sie können die Roadmap aber genauso mit Ihrer eigenen IT oder einem anderen Dienstleister umsetzen. Deshalb schreiben wir sie so, dass sie ohne uns verständlich bleibt.
Wer sollte an der KI-Strategie beteiligt sein?
Die Geschäftsführung, weil sie über Reihenfolge und Budget entscheidet. Die Fachbereiche, weil dort die Handarbeit steckt, die KI abnehmen soll. Dazu die IT und der Datenschutz, weil sie wissen, was technisch geht und was erlaubt ist. Gibt es einen Betriebsrat, ist es klug, ihn früh zu informieren. Wer die Strategie mitgestaltet, trägt sie später auch mit.
Was ist der Unterschied zwischen KI-Strategie und KI-Beratung?
KI-Beratung ist der Oberbegriff für alles, was ein Unternehmen beim Einsatz von KI unterstützt: Strategie, Compliance, Schulung, Umsetzung. Die KI-Strategie ist ihr erster Schritt. Sie klärt, wo KI sich lohnt und in welcher Reihenfolge Sie vorgehen. Ohne diese Klärung wird aus Beratung schnell eine Sammlung von Einzelprojekten, die nicht zusammenpassen.
Passt das zu Ihrer Lage?
Sagen Sie uns, wo es hakt.
Lieber schreiben? info@more-future.ai